OLG-Urteil gegen Fluege.de widerstrebt Regeln des globalen Flugvertriebs

Hundertprozentige Preisgenauigkeit ist nicht möglich

UNISTER Travel blickt mit Erstaunen auf ein Urteil des OLG Dresden vom gestrigen Dienstag. Auf Bestreben des Verbraucherzentralen Bundesverbands (VZBV) wird unser Portal Fluege.de dazu aufgefordert, in Zukunft nur noch Flugangebote aufzulisten, die bei der abschließenden Buchung zu den angezeigten Konditionen auch garantiert buchbar seien. „Diese Forderung widerstrebt allen Regeln des globalen Flugvertriebs“, kommentiert Boris Raoul, Sprecher der Geschäftsführung von UNISTER Travel.

Fluege.de sei im besonderen Maße bestrebt, seinen Kunden bereits in der ersten Angebotsliste eine hohe Preisgenauigkeit zu bieten, so Raoul. Dafür arbeitet UNISTER Travel mit global führenden Vertriebssystemen wie der Amadeus IT Group zusammen.

Bernd Schulz, Geschäftsführer Amadeus Germany, sagt zum Thema Preisgenauigkeit bei Amadeus:

„Wir kommentieren kein Urteil im Speziellen, das einen unserer Kunden betrifft. Jedoch tätigt die Amadeus IT Group bedeutende Investitionen in Technologien für die Flugsuche und Buchung, gerade auch um die enorme Komplexität des weltweiten Flugangebotes und eine Transparenz im Reisevertrieb on- wie auch offline sicherzustellen. „Mit einer Preisgenauigkeit von mehr als 95 Prozent stellen wir die Leistungsfähigkeit sowohl der Airlines als auch der Anbieter sicher. Eine 100 prozentige Genauigkeit ist nicht möglich, da sich Verfügbarkeiten und Preise ständig ändern und die Fluggesellschaften von ihrer kommerziellen Freiheit Gebrauch machen, diese dynamisch zu gestalten. Wir behalten uns unabhängig davon das Recht vor, für den Fall, dass dies ein Branchenthema wird, zu einem potenziellen Urteil Stellung zu beziehen.“

UNISTER Travel weiß um die hohe Komplexität im Airline-Geschäft. Aufbauend auf der global etablierten Technologie von Amadeus, Sabre und anderen IT-Partnern haben wir für unsere Flugportale eigene Prozesse geschaffen, die eine besonders hohe Preistransparenz und Genauigkeit ermöglichen. „Aber auch wir können nicht ausschließen, dass sich der Preis für ein knappes Gut wie ein weltweit angebotenes Flugticket im Verlauf zwischen Angebotsanfrage und abschließender Buchung verändert“, so UNISTER-Travel-Chef Raoul.

UNISTER Travel geht davon aus, dass das heute verkündete Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Kurzfristige Änderungen an der Buchungsstrecke von Fluege.de kann und wird es aufgrund dieses Urteils also nicht geben. Vielmehr werden im Sinne unserer treuen Kunden alle Rechtsmittel geprüft. „Eine konsequente Umsetzung dieses Urteils würde bedeuten, dass besonders attraktive Angebote mit einer nur noch geringen Verfügbarkeit von Fluege.de nicht mehr angezeigt werden dürfen“, so Dirk Rogl, Direktor Kommunikation bei UNISTER Travel. „Dies wäre zum Nachteil aller Verbraucher und ist für uns nicht hinnehmbar. Das Bestreben von Fluege.de ist, dem Verbraucher stets die günstigsten Flugangebote aufzuzeigen. Daran werden wir festhalten“, erkärt Rogl weiter.

Trotz aller Irritationen hat das heutige Urteil des OLG Dresden auch etwas Positives für Fluege.de und seine Kunden, denn in zwei von drei Punkten entschieden die Richter im Sinne von Fluege.de. Die Richter attestieren Fluege.de einen korrekten und transparenten Umgang beim Anbieten von Versicherungsleistungen im Rahmen einer Flugbuchung. Auch in dieser Sache war der VZBV in seiner Klage gegen Fluege.de vorgegangen. Erfolglos, wie sich nun herausstellt. Der klare Hinweis auf die Vorteile von Reiseversicherungen im Anschluss an die Auswahl von Flugangeboten gehören bei Fluege.de auch in Zukunft zum guten Kundenservice, nun auch mit entsprechender Rechtssicherheit.

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